Warum Spielen so wichtig ist

Spielen …
Wer liebt`s nicht?
Ich bin 28 Jahre alt und liebe es immer noch, daran wird sich nie etwas ändern.

Aber,
 warum ist spielen so wichtig für uns ?
Spielen bedeutet, dass wir unseren Geist Freiheit gewähren, ihn machen lassen …
Wir lassen unsere Seele baumeln und tun das worauf wir gerade Lust haben!
Spielen bedeutet für mich entdecken, ausprobieren, nicht zu lange/zu viel darüber nachzudenken, tun, anfassen, begreifen, lachen, frei sein …

In jeder Lebensphase ist das Spiel ein sehr wichtiger Begleiter!

Ein Baby lernt dadurch was es kann und was es noch nicht kann – was lustig ist und Spaß macht und was nicht – aber viel wichtiger: Spielen ist sozialer Kontakt!

Im Spiel lernen Kinder den sozialen Umgang mit Gleichgesinnten, oder Erwachsenen.
Schritt für Schritt nehmen sie Rollen ein und erfahren dadurch sehr viel über sich selbst.
Wer sind Sie? Was macht ihnen Spaß? Welche Rolle spielen Sie gerne und warum?
Wie kommen Sie mit anderen Spielgefährten zurecht ? …..

Freies Spielen
ist mitunter das Wichtigste – es soll keine Vorgaben geben. Wenn doch sollen es Rahmenbedingungen sein unter denen freies Spielen möglich ist.
Beispielsweise eine gefahrenfreie Umgebung – oder eine räumliche Eingrenzung.
Kinder benötigen keine Vorgaben WAS sie zu spielen haben!
Sie müssen selbstständig nachdenken welches Spiel sie als nächstes spielen wollen – die Fantasie muss angeregt werden und sie sollen in ihrem Spiel untergehen können.
Manchmal wird es unwichtig erscheinen, was euer Kind tut und man wird versuchen ihm etwas, im erwachsenen Sinne, wichtigeres beizubringen – aber genau das ist falsch – Fördern fordert nicht immer!

Das FREIE Spiel – eines der wichtigsten zu beachtenden Dinge in der Erziehung!

„Spielen macht schlau!“

Bildergebnis für spielen macht schlau

So heißt das Buch von Prof. Dr. André Frank Zimpel, dass ich schon bevor Ben auf der Welt war, gelesen habe und auf jeden Fall empfehlen kann.
Das Buch gibt`s hier!

Es ist aus dem Grund interessant, weil es schildert ab welchen Alter sich Kinder in den verschiedenen Spielphasen befinden & warum diese so wichtig sind.
Damit ist nicht Spielzeug gemeint, sondern bei Säuglingen: Welcher Geruch erzeugt welchen Geschmack? Welche Dinge machen Geräusche, welche nicht?
Für uns Erwachsenen sieht es eventuell belanglos aus, mag sogar nerven wenn das Baby 15 Minuten lang ein und dieselbe Rassel in der Hand hat und irgendwo dagegen hämmert – Aber es versucht spielerisch zu begreifen!

Außerdem lehrt es auch, sehr gut darauf aufzupassen dem Kind genügend Freiräume zu lassen „Das Gewissen kleiner Kinder sind die Eltern“.


Die meisten Kinder unter 3 Jahren setzen voraus, dass Rotkäppchen denselben Wissenstand hat, wie sie selbst! Sie muss doch wissen, dass es der verkleidete Wolf ist der in dem Bett liegt.

So vermitteln Märchen auf drastische Weise, dass verschiedene Menschen, verschiedene Wissensstände haben.

Noch ein kleines Beispiel:

Experimente haben gezeigt, dass „Negativ Märchen“ wie Pinocchio sich nicht positiv auf die Psyche der Kleinen auswirkt.
So haben zum Beispiel, Kinder die unter dem Vorwand eine lange Nase zu bekommen wenn sie Lügen wie in Pinocchio, öfter gelogen, als positive Märchen wo es um die Wahrheitsliebe geht wie in Goldmarie!

Deswegen ist es unnötig mit solchen Sachen zu drohen wie: Wenn du schlimm bist kommt die Polizei – Wenn du nicht aufisst passiert dir das Gleiche wie dem Suppenkasper……..

Es sind Kleinigkeiten die eine große Veränderung in der Umgebungswahrnehmung machen.

Also los kauft euch das Buch, denn:
Wissen ist Macht..
Ich weiß nichts….
Macht nichts 🙂

Hier findet ihr auch noch interessante Artikel zum Thema Spielen einiger meiner weiblichen Bloggerkolleginen:

So schreibt Mama Victoria zum Beispiel:
„Spielen ist mir sehr wichtig, einfach weil spielen lernen ist. Da gibt es keine Unterscheidung. Aus jeder Spielform kann man was für sich mitnehmen da gibt es auch kein „vernünftig“ oder nicht. Bewertung ist hier fehlt am Platz. Ich nehme mir Zeit wann immer ich kann dafür darf auch der Haushalt liegen bleiben (Die Frau ist mir sympatisch 🙂 )“
Am liebsten spielen sie:
*nicht-direktive, kindzentrierte Spiele
*Symbolspiele
*Kontingenzspiele
*Nonsensspiele
*Trennungsspiele
*Machtumkehrspiele
*regressionsspiele
*kooperative Spiele
Für eine Erläuterung empfehlt Sie das Buch: „Spielen schafft Nähe“

Ihr Artikel dazu: https://www.schulfern.com/2016/10/01/spielen-lernen/

Mama Birgit schreibt:
„Spielen ist Lernen: Schon als Babys nutzen Kinder alles mögliche zum Spielen. Sie wollen die Dinge begreifen und verstehen. Durch das Ausprobieren, was man mit den Dingen alles machen kann, lernen sie Zusammenhänge herzustellen, bekommen neue Ideen und Perspektiven. Ihr Blick auf die Welt verändert sich. Spielen ist die Arbeit der Kinder und sie lernen dabei Wichtiges fürs Leben. Deshalb ist Spielzeit ist auch Lernzeit, denn im Spiel kann ein Kind seine neuen Fertigkeiten ausprobieren und eigene Lösungen und Strategien entwickeln. Es lernt seine Aufgaben selbständig und selbstbewusst zu bewältigen“

Ihr Artikel dazu: https://muttis-blog.net/spielen-ist-lernen-fuers-leben-expertenrat-einer-ergotherapeutin/

Mama Kornelia schreibt:
„Spielen ist DIE Lernform von Kindern. Sie lernen durch das Spiel. Ganz ganz wichtig ist es Kindern Zeit zum Spielen zu geben. Ich habe von Anfang an versucht dem Wurzelinchen Zeit zu geben um sich auch mit sich selbst zu beschäftigen. Zuerst ist es natürlich ein Betrachten, aber dann wird daraus schnell ein Begreifen und ein Entdecken und Erforschen. Das sind alles Formen des kindlichen Spiels. Heute spielt das Wurzelinchen oft sehr intensiv mit ihren Puppen, aber auch mit den Legofiguren und Legofahrzeugen. Oder aber mit ihren Bausteinen. Wenn sie mich nicht dazu auffordert, mische ich mich nicht ein. Ich versuche sie nicht in ihrem Spiel zu stören. Wenn sie mich aber anspricht und miteinbeziehen will, dann reagiere ich und spiele auch ein bisschen mit (sei es ein Rollenspiel, einen Turm bauen, …). In den Phasen wo sie selbst spielt beobachte ich sie natürlich oft und erkenne so viele alltäglich Situationen wieder die sie nachspielt. Ich habe auch bemerkt, dass sie viel intensiver spielt wenn nicht zu viel Spielzeug um Kinderzimmer herumsteht/herumliegt. Ich räume oft etwas weg und dann nach einiger Zeit wieder her – das führt auch gleich wieder zu neuen Spielsituationen. Jetzt, mit dreieinhalb Jahre spielt sie auch schon immer öfter mit anderen Kindern. Im Kindergarten gibt es dazu viel Gelegenheit. Spielen ist aber natürlich auch gemeinsam als Familie Spielen – zum Beispiel Gesellschaftsspiele. Das tun wir sehr gerne. Ich lese im Moment auch ein Buch, das heißt „Spielen macht Kinder stark.“ Darüber werde ich in nächster Zeit auch am Blog schreiben .

Der Blog von Kornelia: http://wurzelinchen.com

Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen, falls ja gebt mir doch einen Daumen nach oben! 🙂

Euer

TheRealPapaLife

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